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Das Fachwissen im Überblick

Ratgeber zur Anwaltshaftung

Konkrete Fehler erkennen, rechtliche Voraussetzungen verstehen und die eigene Prüfung vorbereiten. Finden Sie das passende Thema in 186 Fachbeiträgen.

Ansprüche durchsetzen

Ab wann gibt es Zinsen auf den Regressanspruch?

Ein begründeter Schadensersatzanspruch wird nicht in jeder Situation bereits ab dem Tag des Anwaltsfehlers verzinst. Verzug, Rechtshängigkeit und ursprünglicher Zinsverlust sind getrennte Grundlagen.

Mandat & Pflichten

Anwalt antwortet nicht: Wann entsteht Haftung?

Lange ausbleibende Antworten können das Vertrauen belasten. Ein Schadensersatzanspruch setzt zusätzlich voraus, dass eine geschuldete Reaktion unterblieben ist und dadurch ein konkreter Nachteil entstanden ist.

Typische Anwaltsfehler

Anwalt benennt einen entscheidenden Zeugen nicht

Ein bekannter Zeuge kann für den Ausgang eines Prozesses entscheidend sein. Sein Name allein reicht jedoch nicht: Es muss klar sein, welche erhebliche Tatsache er aus eigener Wahrnehmung bestätigen kann.

Fristen & Verjährung

Anwalt berechnet eine Frist falsch

Die richtige Fristberechnung beginnt mit der richtigen Fristart. Gesetzliche Rechtsmittelfrist, gerichtliche Frist und materiell-rechtliche Ausschlussfrist können unterschiedliche Regeln haben.

Typische Anwaltsfehler

Anwalt bestreitet gegnerische Behauptungen nicht

Unbestrittener Tatsachenvortrag kann im Zivilprozess als zugestanden gelten. Das fehlende Bestreiten ist deshalb von einer bloß anderen rechtlichen Bewertung zu unterscheiden.

Typische Anwaltsfehler

Anwalt erklärt Kosten vor dem Arbeitsgericht falsch

Im arbeitsgerichtlichen Urteilsverfahren erster Instanz gelten besondere Regeln für Anwaltskosten. Ein Prozesserfolg bedeutet dort nicht automatisch, dass die Gegenseite das eigene Honorar erstattet.

Mandat & Pflichten

Anwalt erkrankt und versäumt eine Frist

Eine plötzliche schwere Erkrankung kann unvorhersehbar sein. Für Fristversäumnis und Haftung kommt es darauf an, welche Vorsorge und welche Maßnahmen in der konkreten Situation noch zumutbar waren.

Typische Anwaltsfehler

Anwalt greift ein fehlerhaftes Gutachten nicht an

Ein ungünstiges Gutachten ist nicht automatisch falsch. Konkrete methodische Lücken, falsche Anknüpfungstatsachen oder unbeantwortete Fragen können jedoch eine anwaltliche Reaktion verlangen.

Mandat & Pflichten

Anwalt informiert nicht über Prozesskostenhilfe

Prozesskostenhilfe kann den Zugang zum Gericht erleichtern. Fehlende Beratung hierüber kann relevant sein, wenn die wirtschaftlichen Voraussetzungen und die Erfolgsaussichten für eine Bewilligung vorlagen.

Mandat & Pflichten

Anwalt kurz vor Fristablauf beauftragt

Eine kurzfristige Beauftragung macht eine sorgfältige Klärung besonders wichtig. Entscheidend sind die tatsächliche Übernahme, die verfügbaren Unterlagen und die noch realistisch mögliche fristwahrende Handlung.

Mandat & Pflichten

Anwalt leitet wichtige Informationen nicht weiter

Gerichtliche Hinweise, Vergleichsangebote und Entscheidungen können eine Reaktion des Mandanten erfordern. Werden sie nicht rechtzeitig weitergegeben, kann eine sinnvolle Entscheidung unmöglich werden.

Schaden & Beweis

Anwalt macht einzelne Schadenspositionen nicht geltend

Ein grundsätzlich erfolgreich geführtes Mandat kann dennoch einzelne Ansprüche unberücksichtigt lassen. Ob darin ein Fehler liegt, hängt von Auftrag, Erkennbarkeit und Ersatzfähigkeit der Position ab.

Typische Anwaltsfehler

Anwalt macht Unterhalt nicht rechtzeitig geltend

Unterhalt lässt sich für vergangene Zeiträume nicht beliebig nachfordern. Ein versäumter vorbereitender Schritt kann daher einen Verlust verursachen, bevor die gewöhnliche Verjährung im Vordergrund steht.

Typische Anwaltsfehler

Anwalt meldet eine Insolvenzforderung nicht richtig an

Die Anmeldung einer Forderung im Insolvenzverfahren verlangt Angaben zum Anspruch und zum richtigen Verfahren. Eine versäumte Anmeldefrist bedeutet allerdings nicht in jeder Lage den vollständigen Verlust der Forderung.

Mandat & Pflichten

Anwalt missachtet eine Weisung

Ob ein Anwalt eine Klage erheben, einen Vergleich ablehnen oder zunächst abwarten sollte, kann durch konkrete Weisungen bestimmt sein. Nicht jede Abweichung ist jedoch automatisch pflichtwidrig.

Typische Anwaltsfehler

Anwalt reicht Klage beim falschen Gericht ein

Eine Klage beim unzuständigen Gericht kann Zeit und Geld kosten. Ob zusätzlich ein Anspruch verloren geht, hängt von Verweisung, Fristensicherung und dem weiteren Ablauf ab.

Typische Anwaltsfehler

Anwalt schließt Vergleich ohne Zustimmung

Ein Vergleich kann nach außen wirksam sein, obwohl intern eine notwendige Zustimmung fehlte. Prozessvollmacht und vertragliche Befugnis müssen deshalb getrennt untersucht werden.

Typische Anwaltsfehler

Anwalt trägt Tatsachen oder Beweise zu spät vor

Verspäteter Vortrag kann im Prozess unberücksichtigt bleiben. Für die Haftung kommt es darauf an, weshalb die Verspätung eintrat und ob gerade dadurch der ungünstige Ausgang verursacht wurde.

Mandat & Pflichten

Anwalt verletzt die Verschwiegenheitspflicht

Informationen aus einem Mandat unterliegen grundsätzlich der anwaltlichen Verschwiegenheit. Eine unbefugte Weitergabe kann eigene Ansprüche auslösen und die Ausgangsposition des Mandanten verschlechtern.

Schaden & Beweis

Anwalt vernichtet oder verliert entscheidende Beweise

Der Verlust eines Dokuments kann die Durchsetzung eines Anspruchs erschweren. Welche haftungs- und beweisrechtlichen Folgen daraus entstehen, hängt von Bedeutung, Verantwortlichkeit und verfügbaren Ersatzbeweisen ab.

Typische Anwaltsfehler

Anwalt versäumt die Beweissicherung bei Baumängeln

Wer einen Baumangel beseitigen lässt, kann zugleich wichtige Beweise verändern. Anwaltliche Beratung muss deshalb Beweissicherung, notwendige Reparatur und Anspruchsfristen sinnvoll aufeinander abstimmen.

Typische Anwaltsfehler

Anwalt versäumt die Kündigungsschutzklage

Bei einer schriftlichen Kündigung kann die rechtzeitige Klage entscheidend sein. Ein verspäteter anwaltlicher Schritt kann die Möglichkeit verlieren lassen, die Wirksamkeit der Kündigung anzugreifen.

Typische Anwaltsfehler

Anwalt versäumt einen sozialrechtlichen Rechtsbehelf

Bei Sozialleistungen können verspäteter Widerspruch oder Klage den Zugang zur Überprüfung erschweren. Frist, Bekanntgabe und mögliche weitere Korrekturwege müssen getrennt geprüft werden.

Typische Anwaltsfehler

Anwalt vollstreckt zu spät oder falsch

Ein gewonnener Prozess führt nicht automatisch zu einer Zahlung. Wenn auch die Vollstreckung beauftragt ist, müssen Voraussetzungen, geeignete Maßnahmen und erkennbare Zugriffsmöglichkeiten geprüft werden.

Mandat & Pflichten

Anwalt zahlt Fremdgeld nicht aus

Geht Geld für den Mandanten bei der Kanzlei ein, muss zwischen der Herausgabe des Geldes und einem zusätzlichen Haftungsschaden unterschieden werden. Eine ungeklärte Abrechnung sollte zeitnah aufgearbeitet werden.

Typische Anwaltsfehler

Anwalt übersieht die kurze Verjährung im Mietrecht

Bestimmte Ansprüche nach einem Mietverhältnis unterliegen kurzen besonderen Verjährungsregeln. Wer nur auf die regelmäßige Jahresendverjährung schaut, kann deshalb zu spät handeln.

Mandat & Pflichten

Anwaltsakte fehlt oder wurde vernichtet

Eine fehlende Handakte erschwert die Prüfung eines Mandats. Aufbewahrung, Herausgabe und die Folgen eines Aktenverlusts sind jedoch rechtlich unterschiedliche Fragen.

Typische Anwaltsfehler

Anwaltsfehler bei der Unfallregulierung

Bei der Regulierung eines Verkehrsunfalls können einzelne Schadenspositionen, Haftungsquoten oder künftige Folgen übersehen werden. Der Anwaltsregress verlangt eine erneute genaue Prüfung des Unfallanspruchs.

Typische Anwaltsfehler

Anwaltsfehler bei einer Mietkündigung

Eine fehlerhafte Kündigung oder ihre unzureichende Abwehr kann erhebliche Wohn- und Kostenfolgen haben. Die rechtlichen Anforderungen unterscheiden sich nach Kündigungsart und Mietverhältnis.

Typische Anwaltsfehler

Anwaltsfehler bei Pflichtteilsansprüchen

Die Durchsetzung eines Pflichtteils verlangt häufig zunächst Auskunft und Bewertung. Dabei müssen Zahlungsanspruch und verjährungsrechtliche Absicherung von Anfang an mitgedacht werden.

Typische Anwaltsfehler

Anwaltsfehler im einstweiligen Rechtsschutz

Eilverfahren können Rechte vorläufig sichern, bergen aber eigene Risiken. Fehler können bei Dringlichkeit, Glaubhaftmachung, Antrag oder anschließender Umsetzung entstehen.

Typische Anwaltsfehler

Anwaltsfehler im Streit mit einer Versicherung

Ein Versicherungsprozess hängt von Vertrag, Versicherungsfall und konkreten Einwendungen ab. Eine versäumte Klage oder unzureichende Begründung muss deshalb an der tatsächlichen Deckungslage gemessen werden.

Mandat & Pflichten

Anwaltshaftung in PartG und PartG mbB

Partnerschaftsgesellschaft und Partnerschaftsgesellschaft mit beschränkter Berufshaftung sind haftungsrechtlich zu unterscheiden. Die Rechtsform und der Zeitpunkt des Fehlers können entscheidend sein.

Mandat & Pflichten

Anwaltswechsel bei einem Haftungsverdacht

Ein Wechsel kann eine unabhängige Neubewertung ermöglichen. Er sollte so organisiert werden, dass laufende Verfahren, Fristen und Zustellungen zuverlässig übernommen werden.

Fristen & Verjährung

beA-Störung am letzten Tag einer Frist

Eine technische Störung kann die elektronische Einreichung verhindern. Sie muss jedoch konkret festgestellt werden; ein fehlgeschlagener Versuch ist nicht automatisch eine ausreichende Entschuldigung für jeden Fristverlust.

Typische Anwaltsfehler

beA-Versandfehler und Anwaltsregress

Ein elektronischer Schriftsatz muss die gesetzlichen Anforderungen erfüllen und rechtzeitig beim Gericht eingehen. Die Ausgangsakte allein zeigt nicht, ob das gelungen ist.

Fristen & Verjährung

beA: Gerichtlichen Eingang nicht kontrolliert

Eine versandte beA-Nachricht ist nicht allein deshalb fristwahrend, weil sie im Kanzleisystem als erledigt erscheint. Maßgeblich sind wirksamer Eingang, richtiger Empfänger und vollständiger Inhalt.

Mandat & Pflichten

Beratung bei unsicherer Rechtslage

Ungeklärte Rechtsfragen schließen eine Beratung nicht aus. Sie verlangen eine verständliche Einschätzung der Unsicherheit und der verfügbaren Wege, das Risiko zu begrenzen.

Ansprüche durchsetzen

Berufshaftpflichtversicherung des Anwalts

Die Berufshaftpflicht kann einen Haftungsschaden regulieren. Ihr Bestehen bedeutet weder eine automatische Zahlung noch in jedem Fall einen unmittelbaren Anspruch gegen den Versicherer.

Fristen & Verjährung

Berufungsbegründung zu spät oder unzureichend

Eine rechtzeitig eingelegte Berufung muss auch fristgerecht und inhaltlich ausreichend begründet werden. Das Wiederholen der erstinstanzlichen Behauptungen genügt nicht in jeder Konstellation.

Ansprüche durchsetzen

Beweise im Haftungsprozess richtig zuordnen

Im Regress genügt es nicht, zahlreiche Unterlagen einzureichen. Das Gericht muss erkennen können, welche konkrete erhebliche Tatsache durch welches Beweismittel nachgewiesen werden soll.

Schaden & Beweis

Beweislast bei der Anwaltshaftung

Der Mandant muss den Haftungsfall nachvollziehbar darlegen. Die Aussage, er müsse ausnahmslos jede Voraussetzung ohne Erleichterung beweisen, greift allerdings zu kurz.

Ansprüche durchsetzen

Darf der Anwalt Honorar mit Fremdgeld verrechnen?

Eine offene Gebührenrechnung und eingehendes Mandantengeld können zusammentreffen. Daraus folgt nicht automatisch, dass die Kanzlei jeden Betrag ohne weitere Prüfung behalten darf.

Mandat & Pflichten

Der Anwaltsvertrag: Was war tatsächlich beauftragt?

Ob ein Anwalt für einen Fehler einstehen muss, beginnt mit einer einfachen Frage: Welche Aufgabe hat er übernommen? Vollmacht, Auftrag und Vergütungsvereinbarung können unterschiedliche Dinge regeln.

Ansprüche durchsetzen

Die Klage gegen den früheren Anwalt

Eine Haftungsklage ist häufig zugleich eine Auseinandersetzung über den früheren Streit. Das macht eine geordnete Vorbereitung besonders wichtig.

Schaden & Beweis

Die Voraussetzungen der Anwaltshaftung

Eine anwaltliche Pflichtverletzung ist der Ausgangspunkt. Für Schadensersatz müssen Auftrag, Fehler, Verschulden, Ursachenzusammenhang und Schaden zusammenpassen.

Schaden & Beweis

Eigener Zeitaufwand und Ärger als Schaden

Die Aufarbeitung eines Anwaltsfehlers kostet oft viel Zeit. Persönlicher Aufwand lässt sich jedoch nicht ohne Weiteres mit einem frei gewählten Stundensatz als Schaden abrechnen.

Ansprüche durchsetzen

Eine Chronologie für den Anwaltsregress erstellen

Eine gute Chronologie macht Auftrag, Bearbeitung und Folgen nachvollziehbar. Sie sollte Tatsachen mit Belegen verbinden und spätere Bewertungen klar von damaligen Ereignissen unterscheiden.

Fristen & Verjährung

Einspruch gegen ein Versäumnisurteil zu spät

Ein Versäumnisurteil kann grundsätzlich durch Einspruch angegriffen werden. Wird auch diese Frist versäumt, kann aus einer zunächst korrigierbaren Säumnis ein endgültiger Nachteil werden.

Fristen & Verjährung

Elektronisches Empfangsbekenntnis falsch bearbeitet

Das elektronische Empfangsbekenntnis ist nicht mit einer automatischen technischen Eingangsbestätigung gleichzusetzen. Fehler bei seiner Bearbeitung können Zustellungsnachweis und Fristenkontrolle beeinflussen.

Typische Anwaltsfehler

Falschberatung durch den Anwalt

Nicht jede später als ungünstig empfundene Empfehlung war pflichtwidrig. Maßstab ist die Beratung, die beim damaligen Kenntnisstand und im Rahmen des Auftrags erforderlich war.

Typische Anwaltsfehler

Falsche Beratung zur Erbausschlagung

Die Entscheidung über Annahme oder Ausschlagung einer Erbschaft kann weitreichende Vermögensfolgen haben. Frist, Form und die tatsächliche Nachlasslage müssen sorgfältig geprüft werden.

Fristen & Verjährung

Falsche Datei oder fehlende Anlage beim beA-Versand

Ein elektronischer Schriftsatz kann erfolgreich übertragen worden sein und dennoch entscheidende Anlagen vermissen lassen. Ob daraus ein Rechtsverlust entsteht, hängt von der Funktion des fehlenden Dokuments ab.

Fristen & Verjährung

Falsches Datum im Empfangsbekenntnis

Ein Empfangsbekenntnis kann den Nachweis einer Zustellung und damit den Fristbeginn bestimmen. Unzutreffende Angaben müssen deshalb anhand des tatsächlichen Empfangsvorgangs aufgeklärt werden.

Fristen & Verjährung

Fehlende oder falsche Signatur im beA-Schriftsatz

Der elektronische Versand ersetzt nicht sämtliche Formanforderungen. Insbesondere müssen Signatur und Übermittlungsweg zu der gewählten gesetzlichen Einreichungsform passen.

Fristen & Verjährung

Fehlende Vorfrist für eine Rechtsmittelbegründung

Eine Vorfrist schafft Zeit für Prüfung, Rückfragen und die Begründung eines Rechtsmittels. Ob sie erforderlich und ausreichend war, ist anhand der konkreten Aufgabe zu beurteilen.

Fristen & Verjährung

Fehler bei der Nichtzulassungsbeschwerde

Wurde die Revision nicht zugelassen, kann eine Nichtzulassungsbeschwerde unter gesetzlichen Voraussetzungen den Zugang zur Revision eröffnen. Sie ist kein allgemeiner Anspruch auf eine dritte Instanz.

Typische Anwaltsfehler

Fehler bei der Verfolgung des Zugewinnausgleichs

Beim Zugewinnausgleich können unvollständige Vermögensangaben, Bewertungsfehler und versäumte Fristensicherung zusammenwirken. Der Schaden lässt sich nur anhand der richtigen Vergleichsberechnung bestimmen.

Fristen & Verjährung

Fehler beim Wiedereinsetzungsantrag

Auch nach einer Fristversäumnis kann ein weiterer Fehler entstehen: Ein möglicher Wiedereinsetzungsantrag wird nicht, zu spät oder ohne ausreichende Tatsachen gestellt.

Schaden & Beweis

Fehler einer später eingeschalteten Kanzlei

Nach einem Anwaltswechsel kann eine neue Kanzlei einen früheren Fehler noch beheben oder weitere Fehler verursachen. Die Verantwortung muss anhand der übernommenen Aufgaben und verbleibenden Möglichkeiten abgegrenzt werden.

Fristen & Verjährung

Fehler im anwaltlichen Fristenkalender

Ein Fristenkalender soll rechtzeitige Bearbeitung ermöglichen und nicht nur ein Datum speichern. Fehler können bei Erfassung, Änderung, Kontrolle oder vorzeitiger Löschung einer Frist entstehen.

Ansprüche durchsetzen

Fehler in der Anwaltsrechnung erkennen

Eine Anwaltsrechnung muss die berechnete Vergütung nachvollziehbar ausweisen. Unklarheiten können formale Angaben, Gegenstandswert, Gebührenansatz oder die Anrechnung bereits geleisteter Zahlungen betreffen.

Ansprüche durchsetzen

Fehlerhafte anwaltliche Vergütungsvereinbarung

Eine Honorarvereinbarung muss bestimmte Anforderungen erfüllen. Ein Form- oder Inhaltsmangel führt jedoch nicht automatisch dazu, dass jede anwaltliche Tätigkeit kostenlos war.

Fristen & Verjährung

Frist der sofortigen Beschwerde versäumt

Gegen bestimmte Beschlüsse eröffnet die ZPO eine sofortige Beschwerde. Statthaftigkeit, Frist und Einlegungsstelle müssen für die konkrete Entscheidung geprüft werden.

Mandat & Pflichten

Frist versäumt während des Anwaltsurlaubs

Urlaub setzt gerichtliche und gesetzliche Fristen nicht aus. Die Kanzlei muss ihre Organisation so gestalten, dass übernommene Aufgaben während planbarer Abwesenheiten zuverlässig bearbeitet werden.

Typische Anwaltsfehler

Frist versäumt: Wann haftet der Anwalt?

Eine versäumte Frist kann einen Anspruch oder ein Rechtsmittel gefährden. Für den Regress müssen jedoch Fristenfehler, Rettungsmöglichkeiten und der hypothetische Erfolg getrennt geprüft werden.

Schaden & Beweis

Gerichtsakte für die Prüfung eines Anwaltsfehlers

Die gerichtliche Akte kann zeigen, welche Schriftsätze, Hinweise und Entscheidungen tatsächlich vorlagen. Sie ergänzt die Handakte, ersetzt aber nicht sämtliche Unterlagen zur internen Beratung.

Schaden & Beweis

Gibt es Schmerzensgeld wegen eines Anwaltsfehlers?

Ärger und Enttäuschung über eine fehlerhafte Vertretung führen nicht automatisch zu Schmerzensgeld. Ein verlorener ursprünglicher Schmerzensgeldanspruch ist davon zu unterscheiden.

Mandat & Pflichten

Haftung bei einem beschränkten Mandat

Ein Auftrag kann auf eine einzelne Frage oder Verfahrenshandlung begrenzt sein. Die Grenze muss sich aus der Vereinbarung ergeben und darf nicht erst nach einem Fehler behauptet werden.

Mandat & Pflichten

Haftung bei Kündigung des Anwaltsmandats

Ein Anwaltsmandat kann unter den gesetzlichen Voraussetzungen beendet werden. Auch eine grundsätzlich zulässige Kündigung kann jedoch Pflichten für den Übergang und Folgen für die Vergütung auslösen.

Mandat & Pflichten

Haftung des Korrespondenzanwalts

Ein Korrespondenzanwalt vermittelt Informationen zwischen Mandant und Prozessvertretung. Gerade diese Schnittstelle kann fehleranfällig sein, wenn Aufgaben oder Zuständigkeiten nicht klar festgelegt sind.

Mandat & Pflichten

Haftung einer Rechtsanwalts-GmbH

Bei einer Rechtsanwalts-GmbH ist die Gesellschaft als mögliche Vertragspartnerin zu prüfen. Der Name des bearbeitenden Anwalts allein beantwortet nicht, gegen wen ein vertraglicher Anspruch besteht.

Typische Anwaltsfehler

Haftung wegen eines nachteiligen Vergleichs

Ein Vergleich beendet Unsicherheit und enthält fast immer Zugeständnisse. Dass im Nachhinein ein besseres Ergebnis vorstellbar ist, begründet für sich genommen keine Anwaltshaftung.

Mandat & Pflichten

Haftung wegen mangelhafter Kanzleiorganisation

Eine funktionierende Kanzlei benötigt verlässliche Abläufe für Post, Fristen und Vertretung. Organisationsfehler werden besonders sichtbar, wenn Zuständigkeiten unklar bleiben oder erledigte Schritte nicht überprüft werden.

Mandat & Pflichten

Haftungsbegrenzung im Anwaltsvertrag

Eine Vertragsklausel kann den Umfang einer Haftung beeinflussen. Ob sie wirksam ist und den konkreten Fehler erfasst, muss anhand ihres Wortlauts geprüft werden.

Mandat & Pflichten

Handakte und Unterlagen herausverlangen

Für die Prüfung eines Anwaltsfehlers wird die vollständige Vorgangsgeschichte benötigt. Die Herausgabeansprüche müssen dabei nach Art der Unterlagen unterschieden werden.

Mandat & Pflichten

Interessenkollision bei der anwaltlichen Vertretung

Die Vertretung widerstreitender Interessen kann die unabhängige Beratung gefährden. Für einen Ersatzanspruch reicht ein ungutes Gefühl über Kontakte zur Gegenseite allerdings nicht aus.

Ansprüche durchsetzen

Kammerbeschwerde und Schadensersatz

Berufsrechtliche Kritik und ein zivilrechtlicher Zahlungsanspruch verfolgen unterschiedliche Ziele. Für den finanziellen Ausgleich muss der konkrete Haftungsschaden aufgearbeitet werden.

Schaden & Beweis

Kann das Gericht den Anwaltshaftungsschaden schätzen?

Eine Schadensschätzung kann helfen, wenn der genaue Verlauf ohne Fehler nicht vollständig feststeht. Sie ersetzt aber keine nachvollziehbaren Tatsachen zur Entstehung und Größenordnung des Schadens.

Ansprüche durchsetzen

Kann ein Anwaltshaftungsanspruch abgetreten werden?

Eine Abtretung kann die Person ändern, die einen Regressanspruch geltend machen darf. Sie beseitigt jedoch weder Beweisprobleme noch Einwendungen gegen den ursprünglichen Anspruch.

Mandat & Pflichten

Kanzleimitarbeiter macht einen Fehler: Wer haftet?

Ein Fehler bei Postbearbeitung oder Versand kann von Mitarbeitenden ausgehen. Für den Mandanten bleiben vertragliche Haftung und die Rettung einer versäumten Prozessfrist getrennt zu untersuchen.

Typische Anwaltsfehler

Klage gegen den falschen Gegner

Wenn die falsche Person verklagt wird, können Kosten entstehen und Ansprüche gegen den richtigen Gegner verjähren. Ob ein anwaltlicher Fehler vorliegt, hängt von den verfügbaren Informationen ab.

Typische Anwaltsfehler

Klage ohne ausreichende Beratung zurückgenommen

Eine Klagerücknahme kann sinnvoll sein, hat aber Kosten- und Fristfolgen. Der Mandant muss verstehen, was aufgegeben wird und ob ein späteres erneutes Vorgehen noch möglich ist.

Typische Anwaltsfehler

Kosten eines aussichtslosen Prozesses

War ein Prozess von Anfang an ohne tragfähige Erfolgsaussicht, kann die Beratung über seine Einleitung oder Fortsetzung haftungsrechtlich relevant sein.

Schaden & Beweis

Kosten eines Privatgutachtens im Haftungsfall

Ein privates Gutachten kann technische, medizinische oder wirtschaftliche Fragen klären. Seine Kosten sind aber nicht allein deshalb ersatzfähig, weil es für den Mandanten hilfreich war.

Ansprüche durchsetzen

Kosten und Finanzierung eines Anwaltsregressprozesses

Vor einer Regressklage sollten wirtschaftliches Ziel, Kostenrisiko und Finanzierung zusammenpassen. Rechtsschutz, Prozesskostenhilfe und private Finanzierung haben unterschiedliche Voraussetzungen und Folgen.

Schaden & Beweis

Kreditkosten als Folge eines Anwaltsfehlers

Fehlt wegen eines Anwaltsfehlers eine erwartete Zahlung, kann eine Zwischenfinanzierung notwendig werden. Ersatzfähig ist nur der zurechenbare zusätzliche Finanzierungsnachteil.

Mandat & Pflichten

Laufende Fristen nach dem Mandatsende

Das Ende eines Mandats darf nicht zu einem ungeklärten Fristenvakuum führen. Wer intern nicht mehr tätig wird, ist prozessual nicht in jeder Situation bereits wirksam ausgeschieden.

Mandat & Pflichten

Mandat abgelehnt: Welche Pflichten bleiben?

Eine Kanzlei muss nicht jedes angefragte Mandat annehmen. Eine verspätete oder missverständliche Ablehnung kann aber erhebliche Folgen haben, wenn der Anfragende auf rechtzeitige Bearbeitung vertraut.

Schaden & Beweis

Mitverschulden des Mandanten

Mandanten müssen an der Bearbeitung mitwirken. Sie sind aber nicht allgemein verpflichtet, den beauftragten Anwalt rechtlich zu überwachen.

Mandat & Pflichten

Pflichten vor der Mandatsannahme

Auch vor einem Anwaltsvertrag können Schutzpflichten entstehen. Eine bloße Kontaktaufnahme bedeutet jedoch noch nicht, dass die Kanzlei die Sache oder eine Frist übernommen hat.

Schaden & Beweis

Prozesskosten als Haftungsschaden

Gerichts- und Anwaltskosten können ein eigenständiger Schaden sein. Erstattet wird aber nicht automatisch jede Rechnung, die im Zusammenhang mit dem früheren Mandat entstanden ist.

Typische Anwaltsfehler

Prozesskostenhilfe wegen Anwaltsfehler abgelehnt

Eine Ablehnung oder Aufhebung von Prozesskostenhilfe kann auf fehlenden Unterlagen oder anderer fehlerhafter Bearbeitung beruhen. Zunächst muss jedoch der tatsächliche Entscheidungsgrund geklärt werden.

Ansprüche durchsetzen

Rechtsschutz für den Anwaltsregress

Ob eine Rechtsschutzversicherung die Prüfung oder Durchsetzung eines Regresses übernimmt, richtet sich nach dem konkreten Versicherungsvertrag und dem geltend gemachten Versicherungsfall.

Fristen & Verjährung

Revisionsfrist durch den Anwalt versäumt

Eine Revision ist kein weiteres gewöhnliches Tatsachenverfahren. Bei einer versäumten Revisionsfrist müssen Zulassung, Vertretung und die mögliche rechtliche Korrektur des Berufungsurteils untersucht werden.

Schaden & Beweis

Schaden und Differenzhypothese

Der ersatzfähige Schaden ist nicht automatisch die verlorene Klagesumme. Entscheidend ist, wie das Vermögen bei pflichtgemäßem Vorgehen im Vergleich zur tatsächlichen Lage stünde.

Ansprüche durchsetzen

Schadensersatz gegen den Anwalt geltend machen

Eine belastbare Regressforderung verbindet Auftrag, konkreten Fehler, Beweismittel und wirtschaftliche Folgen. Ein scharfer Vorwurf allein ersetzt diese Aufarbeitung nicht.

Fristen & Verjährung

Schriftsatz per beA an das falsche Gericht geschickt

Eine technisch erfolgreiche beA-Übermittlung kann rechtlich zu spät sein, wenn sie beim falschen Gericht landet. Zuständigkeit und Empfängerauswahl müssen deshalb zusammen geprüft werden.

Schaden & Beweis

Sind Kosten eines neuen Anwalts ersatzfähig?

Nach einem Bearbeitungsfehler kann ein Anwaltswechsel erforderlich werden. Ersatzfähig sind nicht automatisch sämtliche neuen Rechnungen, sondern die rechtlich zurechenbaren zusätzlichen Kosten.

Schaden & Beweis

Spätere Folgeschäden nach einem Anwaltsfehler

Manche Folgen eines Anwaltsfehlers werden erst später sichtbar oder bezifferbar. Das bedeutet nicht automatisch, dass für jede neue Rechnung eine vollständig neue Verjährungsfrist beginnt.

Ansprüche durchsetzen

Teilklage gegen den Anwalt: Chancen und Grenzen

Mit einer Teilklage kann zunächst nur ein Teil eines behaupteten Schadens verfolgt werden. Das kann Kostenfragen beeinflussen, verlangt aber eine klare Auswahl und separate Sicherung des Restes.

Typische Anwaltsfehler

Typische Anwaltsfehler im Mahnverfahren

Das Mahnverfahren vereinfacht die gerichtliche Geltendmachung bestimmter Geldforderungen. Es ersetzt aber weder die Prüfung des Anspruchs noch die Kontrolle des weiteren Verfahrens.

Schaden & Beweis

Umsatzsteuer in der Schadensberechnung

Bei Anwaltsrechnungen und anderen Kostenpositionen stellt sich häufig die Frage, ob der Brutto- oder Nettobetrag maßgeblich ist. Entscheidend ist die tatsächliche wirtschaftliche Belastung.

Typische Anwaltsfehler

Unbestimmter oder falscher Klageantrag

Der Klageantrag bestimmt, worüber das Gericht entscheiden soll. Ein unklarer Antrag kann die Zulässigkeit, den Umfang des Urteils und die spätere Vollstreckung beeinträchtigen.

Typische Anwaltsfehler

Unterlassene oder fehlerhafte Streitverkündung

Eine Streitverkündung kann Rückgriffsansprüche und spätere Bindungswirkungen betreffen. Ob sie erforderlich war, hängt von der konkreten Beziehung zwischen Ausgangsprozess und möglichem Regress ab.

Fristen & Verjährung

Unwirksame Ersatzeinreichung per Fax oder Papier

Die elektronische Nutzungspflicht erlaubt eine Ersatzeinreichung nur unter bestimmten Voraussetzungen. Ein inhaltlich richtiger Schriftsatz kann deshalb trotz rechtzeitigen Faxeingangs unwirksam sein.

Mandat & Pflichten

Unzureichende Aufklärung des Sachverhalts

Eine rechtlich richtige Antwort kann unbrauchbar sein, wenn sie auf einem falsch verstandenen Sachverhalt beruht. Rückfragen und die Auswertung entscheidender Dokumente gehören deshalb zur Mandatsprüfung.

Mandat & Pflichten

Unzureichende Aufklärung über Prozessrisiken

Eine Entscheidung über einen Prozess verlangt mehr als die Aussage, man könne gewinnen. Rechtliche Risiken, Beweisschwierigkeiten und wirtschaftlicher Nutzen müssen in einem verständlichen Verhältnis stehen.

Mandat & Pflichten

Veraltete Rechtsprechung in der Beratung

Anwaltliche Beratung muss auf der für die Aufgabe maßgeblichen Rechtslage beruhen. Eine später veröffentlichte Entscheidung macht eine frühere Beratung allerdings nicht rückwirkend fehlerhaft.

Typische Anwaltsfehler

Vergleich erledigt unbemerkt weitere Ansprüche

Eine umfassende Abgeltungsklausel kann mehr erfassen als den gerade besprochenen Streit. Vor einer Zustimmung muss ihre Reichweite zum Mandatsziel und zu bekannten weiteren Ansprüchen passen.

Typische Anwaltsfehler

Vergleich ohne ausreichende Zahlungssicherung

Ein Vergleichsbetrag ist wirtschaftlich nur so wertvoll wie seine Realisierbarkeit. Raten, Sicherheiten und Vollstreckbarkeit können deshalb entscheidende Bestandteile der Beratung sein.

Ansprüche durchsetzen

Vergleich über einen Anwaltshaftungsanspruch

Ein Regressvergleich kann einen Haftungsstreit beenden und Risiken begrenzen. Vor der Zustimmung muss klar sein, welche Ansprüche durch die Zahlung tatsächlich erledigt werden.

Schaden & Beweis

Verlorene Forderung: Ist der volle Betrag Schaden?

Geht eine Forderung wegen eines Anwaltsfehlers verloren, ist ihr wirtschaftlicher Wert zu bestimmen. Der ursprünglich verlangte Betrag ist nicht automatisch der ersatzfähige Schaden.

Schaden & Beweis

Vermutung beratungsgerechten Verhaltens

Bei richtiger Beratung hätte ich anders gehandelt: Diese Aussage ist häufig zentral. Ob dafür eine Beweiserleichterung greift, hängt von den damaligen Handlungsalternativen ab.

Fristen & Verjährung

Verteidigungsanzeige oder Klageerwiderung versäumt

Im schriftlichen Vorverfahren gibt es unterschiedliche Fristen für Verteidigungsanzeige und Klageerwiderung. Ihre Verwechslung kann ein Versäumnisurteil oder die Zurückweisung verspäteten Vorbringens begünstigen.

Mandat & Pflichten

Vertragliche Pflichten des Anwalts

Gute Beratung muss eine sachgerechte Entscheidung ermöglichen. Welche Aufklärung, Prüfung und Sicherung geschuldet sind, hängt vom Mandat und von der konkreten Situation ab.

Mandat & Pflichten

Wann hat der Anwalt das Mandat angenommen?

Ob bereits ein Mandat besteht, ist besonders bei laufenden Fristen entscheidend. Eine Anfrage, ein Erstgespräch und die verbindliche Übernahme einer Aufgabe sind auseinanderzuhalten.

Fristen & Verjährung

Wann verjähren Ansprüche gegen den Anwalt?

Drei Jahre sind häufig die regelmäßige Frist. Die entscheidende Arbeit liegt aber darin, ihren Beginn, mögliche Höchstfristen und eine wirksame Hemmung zu bestimmen.

Schaden & Beweis

Was muss der Anwalt zu seiner Beratung erklären?

Wenn Beratungsgespräche nur zwischen Mandant und Anwalt stattfanden, kann die Aufklärung schwierig sein. Das bedeutet weder automatische Haftung noch eine Pflicht des Mandanten, jede denkbare Beratung vorsorglich auszuschließen.

Ansprüche durchsetzen

Welche Auskunft muss der frühere Anwalt geben?

Zur Aufarbeitung eines Mandats werden oft Sachstand, Zahlungsübersicht und konkrete Bearbeitungsschritte benötigt. Auskunft, Rechenschaft und Herausgabe sind verwandte, aber nicht identische Ansprüche.

Fristen & Verjährung

Welche beA-Nachweise braucht man im Haftungsfall?

Bei elektronischen Einreichungsfehlern entscheidet oft die vollständige Versandakte. Einzelne Bildschirmfotos können wichtige Informationen auslassen und sollten durch die vorhandenen Originaldaten ergänzt werden.

Schaden & Beweis

Welche Zeugen helfen im Anwaltsregress?

Zeugen können Beratung, Weisungen oder Tatsachen des Ausgangsfalls bestätigen. Für einen brauchbaren Beweisantritt muss ihre eigene Wahrnehmung einer konkreten erheblichen Tatsache zugeordnet werden.

Schaden & Beweis

Wer muss den Beginn der Verjährung beweisen?

Ein Verjährungseinwand hängt häufig davon ab, wann der Mandant den Fehler und Schaden erkennen konnte. Die Beweisfragen dazu sind von der eigentlichen Haftungsprüfung zu unterscheiden.

Schaden & Beweis

Wie sicher muss ein Anwaltsfehler bewiesen werden?

Im Haftungsprozess gelten nicht für jede Frage identische Beweisanforderungen. Auftrag, Pflichtverletzung, Ursachenzusammenhang und Schadenshöhe müssen rechtlich getrennt betrachtet werden.

Fristen & Verjährung

Wiedereinsetzung oder Schadensersatz?

Wiedereinsetzung soll unter bestimmten Voraussetzungen eine versäumte Prozesshandlung retten. Anwaltshaftung betrifft demgegenüber den finanziellen Nachteil, der aus einem zurechenbaren Fehler entsteht.

Schaden & Beweis

Zinsverlust durch verspätete anwaltliche Bearbeitung

Wird Geld wegen eines Anwaltsfehlers später verfügbar, können Zinsnachteile entstehen. Entgangene Anlagezinsen, zusätzliche Kreditzinsen und gesetzliche Verzugszinsen sind unterschiedliche Positionen.

Der nächste Schritt

Sie vermuten einen Anwaltsfehler?

Schildern Sie uns den Vorgang und nennen Sie mögliche laufende Fristen. Gemeinsam klären wir die Grundlage für eine Prüfung.